Hyperaktivität

Diese Informationen enthalten Auszüge aus dem Buch "Biologisches Dekodieren - So befreien Sie Ihr Kind".
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Was ist ein hyperaktives oder ein hyperkinetisches Kind?

Es ist ein Kind, das sich bewegen muss, das ständig etwas tun muss.
Für das Kind ist es lebenswichtig, sich zu bewegen oder aktiv zu sein.

Wieso das?

Das Kind hat ein "Programm" (eine Information) in seinem Gehirn, die ihm dieses Verhalten aufzwängt. Durch dieses Verhalten vergewissert es sich praktisch ständig, dass es noch am Leben ist, bzw. verhindert es durch dieses Verhalten einen ungeheuren Stress, der mit Untätigkeit oder Unbeweglichkeit verbunden wäre.

Für jedes einzelne Kind lässt sich das zu Grunde liegende Programm finden, und das Kind entspannt und beruhigt sich augenblicklich.

Beispiele:

Nicolas, 8 Jahre alt, hyperkinetisch, konnte nicht zwei Sekunden ruhig bleiben.

Um die 20. Schwangerschaftswoche hatte die Mutter schon Kindsbewegungen gespürt. Dann spürte sie während drei Tagen nichts mehr, plötzlich ergriff sie Panik, sie eilte in die Klinik, wo man sofort eine Ultraschall-Untersuchung machte, und die Beruhigung war da, als sie sah, dass das Baby sich bewegte : UFF, ES BEWEGT SICH!!!

Das Gehirn des Kindes registriert in diesem Augenblick, dass man sich bewegen muss und auf keinen Fall aufhören darf, sich zu bewegen,

  • damit alles in Ordnung ist,
  • damit er sicher sein kann, am Leben zu sein. Die Angst der Mutter war
    natürlich die, dass das Kind in ihrem Bauch nicht mehr leben würde,
  • damit die Mutter beruhigt ist.

Dann mussten wir (und das hat genügt) Nicolas erklären, dass er jetzt aufhören konnte, sich ständig zu bewegen, weil er seiner Mutter jetzt nicht mehr ständig beweisen muss, dass er noch lebt, dass sein Bewegungsdrang sie inzwischen nicht mehr beruhigt sondern eher nervt.
Er hat also verstanden, dass er auch lebt, wenn er sich nicht bewegt.

Oft sind solche Kinder auch sehr schwer ins Bett zu kriegen, weil sie im Schlaf sich ja nicht bewusst und nicht viel bewegen, so dass das Gehirn den Schlaf mit allen Mitteln hinauszögern muss, weil man unbewusst im Schlaf Gefahr laufen würde zu sterben (nicht bewegen = tot sein).Roland, 5 Jahre alt, hyperaktiv, ständig in Bewegung und fiel sehr oft ( immer schlimmer werdende Stürze).

Sofortige "Heilung" nachdem Mutter und Kind sich bewusst gemacht hatten, welche Programme in Rolands Gehirn abliefen.

Roland ist mit 34 Schwangerschaftswochen geboren worden. Die Mutter war die letzten Wochen zuvor in stationärer Behandlung wegen drohender Frühgeburt, hing am Tropf und durfte absolut nicht aufstehen, nicht einmal um zur Toilette zu gehen. Sie hatte diese Situation sehr stressig empfunden, sie war sehr nervös innerlich, war aber gleichzeitig an Bett gefesselt.
Jedes Kind macht sich ganz unbewusst die Lösung der Probleme und Stresssituationen der Eltern zur Aufgabe. Roland wird ganz einfach später ihren Bewegungsdrang "lösen".

Die Mutter hatte schon sehr früh in der Schwangerschaft ständig Wehen, und sie hatte Angst, ihr Kind zu verlieren. Wenn man das Kind verliert (Fehlgeburt), dann wird das in der Biologie mit einem "vertikalen Fall" aus der Gebärmutter gleichgesetzt. Die Mutter hatte also furchtbare Angst, dass das Kind (aus dem Bauch) fallen würde. Eine Angst wird logischerweise dadurch gelöst, dass das eintritt, wovor man Angst hatte.

Folglich fiel Roland ständig, um (natürlich im Nachhinein) die Lösung der Angst der Mutter herbeizuführen. Meist fiel er auf den Kopf. Da in unserer Vorstellung (und meist auch in der Realität) das Kind mit dem Kopf nach unten liegt, würde es natürlich auf den Kopf fallen, wenn es fiele.
Je öfter er auf seinen Kopf fällt, um so mehr Angst hat die Mutter jetzt natürlich, dass er (wieder) auf den Kopf fällt. Damit schließt sich der Teufelskreis.

Sobald man das Kind davon entbindet, die (die mittlerweile völlig unnötige) Lösung für den Stress seiner Mutter machen zu müssen, ist er nicht mehr hyperaktiv und fällt auch nicht mehr auf den Kopf.Dany, 10 Jahre alt, hyperaktiv, er hatte nicht die Zeit und die Geduld, am Tisch sitzen zu bleiben, er beeilte sich mit dem Essen. Niemals setzte er sich hin, um etwas zu erzählen, um zu lesen, oder um ein Puzzle zu machen ...
Er war ständig draußen um zu spielen und zu "arbeiten".

Es gab eine sofortige Besserung in seinem Verhalten, nachdem sich Mutter und Sohn bewusst gemacht hatten, was er in der Schwangerschaft von seinen Eltern aufgeschnappt hatte. In der Zeit bauten die Eltern ihr Haus und Danys Vater arbeitete sehr viel auf der Baustelle. Wenn er von der Arbeit kam, aß er schnell ein Butterbrot, zog sich um und ging zur Baustelle, wo er dann noch einige Stunden zubrachte. Er beklagte sich darüber, dass er nicht einmal die Zeit hatte, sich hinzusetzen und die Zeitung zu lesen. Er kam immer erst spät nach Hause und fiel dann total erschöpft ins Bett, anstatt einen gemütlichen und geruhsamen Abend mit seiner Frau zu verbringen (mit ihr zu erzählen ...). Dany verstand, dass er einfach das Verhalten des Vaters übernommen hatte: "Ach, also nur deshalb !?!"

Pit, 12 Jahre alt, hyperaktiv, bevorzugt zerstörte er alles, was ihm unterkam. 
Pits Vater war Fabrikarbeiter und an den Wochenenden verdiente er sich nebenher etwas Geld, indem er mit seinem Freund Häuser abriss, um die Ziegel und anderes Baumaterial dann zu verkaufen ...

Pits Geburt war eingeleitet worden und dauerte unendlich lange für den Vater. Es war Samstag und er fühlte sich sehr schlecht, da er noch einen Abriss mit seinem Freund beenden sollte. Er wusste, dass dieser auf ihn wartete und es nicht verstand, dass er den ganzen Samstag neben seiner Frau sitzen musste. Am liebsten wäre er aufgestanden und mit seinem Freund abreißen gegangen, irgendwie fühlte er es so, als ließe er ihn im Stich.

Pit machte einfach nur die Lösung für das Problem seines Vaters: nicht untätig da sitzen, sondern abreißen, zerstören und demolieren ...

Sobald das Kind (und/oder seine Eltern) den Sinn seiner Hyperaktivität versteht (verstehen), wird ihnen auch klar, dass dieses Symptom in der realen Gegenwart absolut keinen Sinn mehr macht. Im selben Augenblick fühlt das Kind eine große Erleichterung und ist "geheilt".