A Propos BSE - Rinderwahnsinn

Vielleicht sind die Rinder gar nicht so wahnsinnig. Auch diese armen Viecher leben nur einfach einen Konflikt: den Konflikt des Kannibalismus.

Die Rinder sind Grasfresser und heutzutage zwingt man sie, die Überreste ihrer Artgenossen - unter anderem Knochenmehl, Rückenmark und Gehirnmasse - zu fressen.

Aber vor den Rindern waren schon die Schafe „verrückt“ geworden, auch sie bekamen die Gehirne ihrer Artgenossen zu fressen.

Hier verstehen wir vielleicht schon, warum die Schweine bislang noch verschont geblieben sind: sie fressen ihre Gehirne nicht, die essen wir Menschen.

Der Mensch, der sich das Gehirn eines anderen Menschen einverleibt, läuft Gefahr die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit zu bekommen. Der moderne menschliche Kannibalismus besteht darin, sich durch einen chirurgischen Eingriff fötales Gehirngewebe transplantieren zu lassen. Diese Therapie wird z.B. bei Kleinwuchs vorgeschlagen. Die wenigen in Belgien beobachteten Fälle von C-J (etwa 12 seit der Differenzierung dieser Krankheit Anfang des 20. Jh.) sind Kinder, bei denen ein solcher Eingriff vorgenommen wurde, und zwei von den Neurochirurgen, die diese Eingriffe durchführten und anscheinend damit ein Problem, einen Stress hatten.

In Neu-Guinea lebt das Volk der Fore, das unter einer unheilbaren und tödlichen Krankheit leidet: KURU. Die motorischen Symptome (Mangel an Koordination, unkontrollierte Bewegungen, Gleichgewichtsverlust ...), die bei den Betroffenen beobachtet werden, gleichen auf erstaunliche Art und Weise denen, die wir von den Bildern dieser armseligen Rinder her kennen. Dieses Volk praktiziert den Kannibalismus in einem religiösen Ritual. Sie bereiten das Gehirn ihrer Verstorbenen zu und essen es, um den Verstorbenen auf ihre Art und Weise zu ehren ...

Dieses Phänomen ist in wissenschaftlichen Kreisen durchaus bekannt (wie auch die Zusammenhänge um die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) aber man redet nicht mehr davon.

Diese Praktiken sind eben wegen dieser schlimmen Folgen seit 1959 verboten. Man erklärt die neueren Kuru-Fälle durch eine sehr lange Inkubationszeit (30 bis 35 Jahre): Babys und Kleinkinder seien in den Fünfzigern infiziert worden, als sie das menschliche Gehirn berührt und/oder gegessen hatten, machten aber erst jetzt ihre Symptome, da ja offiziell der Kannibalismus nicht mehr weiter besteht.
Vor einigen Jahren wurde eine Reportage über dieses Volk im deutschen Fernsehen gezeigt, wo diese Leute gefilmt wurden, wie sie auch heute diese Riten trotz Strafandrohung noch praktizieren, obschon sie um die gesundheitliche Gefahr wissen (Stress).

Das kommt uns doch sehr bekannt vor, möchte man uns doch auch glauben machen, dass der „Wahnsinns-Virus“ auch eine Inkubationszeit von 30-35 Jahren hat, obschon man doch offiziell die Ursache dieser „Seuche“ überhaupt noch nicht kennt. Die Krankheit ist offiziell erst seit einigen Jahren bekannt aber man gibt vor die Inkubationszeit beim Menschen zu kennen, obschon noch kein einziger Mensch erkrankt ist. Inkubationszeit wovon eigentlich?

Wie kommt es denn, dass aber andererseits in Großbritannien schon so schnell eine „neue Variante“ der Creutzfeldt-Jakob diagnostiziert und auf den Genuss infizierten Fleisches zurückgeführt werden konnte, und das bei jungen Leuten, die noch nicht einmal 30 Jahre alt waren?

In Anbetracht der Seltenheit dieser Krankheit hat es praktisch einen regelrechten Boom dieser Krankheit gegeben. Oder hat es doch schon in den Sechzigern eine kranke Kuh geschafft, nicht aufzufallen? oder sogar mehrere?

In Großbritannien hat letztendlich die kollektive Panik dazu geführt, dass diese jungen Leute erkrankten. Wie wir ja wissen: wenn die Angst unerträglich wird, ist sie sofort gelöst, wenn das eintritt, wovor man Angst hat, auch wenn das hier in diesem Fall nur ein „Lösungsversuch darstellt, denn in Wirklichkeit wird durch das Aufterten dieser Krankheitsfälle die Angst nur noch größer.

In Belgien hat es keine neuen Fälle von Creutzfeldt-Jakob gegeben, wo doch auch unsere Jugend die Hamburger von McDonalds schätzt, die ja als Infektionsquelle vermutet werden, da angeblich dieses Fleisch von minderer Qualität ist.

Krankheit gibt es nur bei Stress, Krankheit gibt es nur bei Leid.
Die Tiere leiden. Wann werden wir endlich hören, was sie uns auf diese Art und Weise zu sagen versuchen.

In französischer Sprache nennt man BSE „Prions“, was auch so viel heißt wie „wir beten, wir bitten“. Die Tiere bitten uns inständig.

Die Tiere sind dazu bereit, sich aufzuopfern, sich in Massen abschlachten zu lassen, wegen einer Krankheit, die in ihrem Gehirn Schaden anrichtet, bis zu dem Zeitpunkt, wo die Menschen verstehen werden, dass sie es sind die in ihrem Kopf und in ihren Ideen „krank“ - ja wahnsinnig - sind.