Osteoporose

Häufig sind besonders ältere Frauen mit der Diagnose Osteoporose konfrontiert.
Grund genug dieses Thema einmal unter die Lupe zu nehmen.

Wie sollen wir das Phänomen verstehen?
Haben die Hormone einen direkten Einfluss auf die Osteoporose?
Was können wir tun, um sie zu verhindern oder zu verbessern?

Jedes körperliche Symptom ist das sichtbare Zeichen eines biologischen Konflikts. Das Skelett ist betroffen bei den Konflikten, in denen sich die Person absolut abgewertet fühlt. Sie fühlt sich nichts mehr wert, entweder global in ihrer Persönlichkeit oder in dem einen oder anderen Bereich ihres Lebens.
Das Skelett ist unserere Struktur, unser harter Kern. Es ist der Teil von uns, der am längsten übrig bleibt, selbst wenn wir längst gestorben und beerdigt sind.

In der emotionalen Schocksituation, in der man realisiert, dass man nunmehr absolut wertlos ist, gibt das Gehirn völlig bio-logisch dem (oder den) betroffenen Knochen den Befehl, sich zu entkalken, nach dem Motto: Das, was absolut keinen Wert mehr hat, sei es jetzt in den Augen des Individuums, der Familie oder der Art, kann verschwinden, abgebaut werden. Es wird also die Selbstzerstörung in Gang gesetzt.

Wenn die Person sich in ihrer Ganzheit überfüssig fühlt, so wird das ganze Skelett betroffen sein. Wenn die Person sich in einem bestimmten Bereich oder einer speziellen Funktion abgewertet erlebt, wird nur ein ganz bestimmter Teil des Skeletts betroffen sein, der Teil, der diese Funktion entweder reell oder symbolisch erfüllt.

Beispiele:

Eine Frau wertet sich als Mutter (in der Mutterrolle) ab, nachdem die Tochter ihr in einem großen Streit an den Kopf wirft, immer eine schlechte Mutter gewesen zu sein. Sie denkt, dass die Tochter Recht hat und fängt an sich allerhand Verfehlungen in der Vergangenheit wieder zu vergegenwärtigen und vorzuwerfen ...
Als Rechtshänderin wird sie anfangen, sich den linken Oberarmkopf zu entkalken.

Wenn man sich aber auf intellektueller Ebene abwertet, sich als Versager fühlt, nachdem man ein Examen nicht geschafft hat, wird es am ehesten die obere Halswirbelsäule oder der Schädel sein, die mit Dekalzifikation reagieren.
Wenn man sich als Frau besonders in Bezug auf die weibliche Schönheit abwertet, wird es das Brustbein sein. Ist die Abwertung auf sexueller Ebene, so werden die Beckenknochen reagieren.

Die Frau, die ihre Wechseljahre beginnt indem sie

  • sich wirklich älter werden spürt und es bedauert keine 20 oder 30 mehr zu sein,
  • realisiert, dass sie ihre Schönheit verliert (Falten, graue Haare ...),
  • sich von ihren Kindern verlassen fühlt, die sie nicht mehr bekocht, die ihre eigene Familie gründen und sie „nicht mehr nötig haben“,
  • sich bewusst wird, dass sie keine Kinder mehr zeugen kann (dass sie weniger wert ist im Hinblick auf die Erhaltung der Art) ...
    wird eher Tendenz zur Osteoporose haben, vielleicht sogar ohne es zu merken, weil die Osteoporose in einer ersten Phase absolut schmerzlos ist.

Es handelt sich also hier im Grunde um ein einfaches Zusammentreffen zweier Dinge:
Hormonabfall und Gefühl von Minderwertigkeit

Die Frau, die ihre Wechseljahre beginnt indem sie

  • sich in Einklang fühlt mit den Veränderungen in und an ihrem Körper,
  • die neue Etappe ihres Lebens positiv annimmt,
  • keine Probleme mit dem Älterwerden hat,
  • andere interessante und wertvolle Aktivitäten außerhalb der Mutterrolle oder ihrer Arbeit findet (z.B. Verein, Hobby, Reisefreiheit ...),
    läuft also schon viel weniger Gefahr, an Osteoporose zu erkranken.

Die Geschichte von Christine (33) und ihrer Osteoporose:

Zunächst kam Christine wegen ihrem Morbus Crohn, es ging ihr schnell besser. Zwei Monate später kam sie zurück mit der Diagnose Osteoporose in den Knien.

Eigentlich war sie auf das rechte Knie gefallen und sehr schnell war das Knie stark angeschwollen. In Wirklichkeit war die Osteoporose schon in der Heilung und der Sturz hatte bewirkt, dass das Heilungsödem (ursprünglich im Schienbeinknochen) in die Weichteile um das Knie austrat. Durch die Schwellung beunruhigt hatte der Hausarzt eine Röntgenaufnahme verlangt, die dann die Osteoporose sichtbar machte.

Die Osteoporose im Kniebereich hat meist eine Abwertung im sportlichen Bereich (Mobilität) als Ursache.

Daraufhin befragt sagt mir Christine, dass sie tatsächlich eine enorme Abwertung in diesem Bereich erlebt hatte, da ihre Krankheit (Morbus Crohn) sie daran gehindert hatte, Fahrrad zu fahren und lange Wanderungen zu unternehmen, die sie sonst praktisch an jedem Wochenende mit ihrem Mann unternahm. Sie bestätigt mir dann, dass sie vor kurzem wieder mit Fahrrad fahren begonnen hatte und schon wieder die Steigung ins Dorf schaffte. Auch hatte sie wieder angefangen zu wandern ... Dadurch war ihr Abwertungskonflikt praktisch gelöst und so hatte die obere Extremität des Schienbeins damit begonnen, wieder Kalk einzulagern.

Nach der Röntgenaufnahme und der Diagnose hatte der Hausarzt Christine zu ihrem Frauenarzt geschickt, damit dieser ihren Hormonspiegel überprüft, da man in der Medizin dort einen Zusammenhang vermutet.
Tatsächlich wird man ihr sagen, dass sie einen Hormonspiegel hat wie eine Frau in den Wechseljahren, man schlägt ihr eine Hormonbehandlung vor, mit gleichzeitiger Medikation in Form von Injektionen zur besseren Fixierung des Kalks in den Knochen.

(Sie hat aber keins von beiden nehmen wollen, weil sie schon verstanden hatte, das sie auf dem besten Wege der Heilung war.)

Christine hatte ihre Monatsblutung seit 7 Monaten nicht mehr gehabt, sie sagte mir aber, dass sie etwa 2 wochen vor unserem Gespräch etwas Blut verloren hatte.

Man hatte ihr erklärt, dass sie wohl ihre Regel nicht mehr gehabt hatte, weil die Crohn-Krise sie so ausgezehrt hätte (?!). Aber in der „Bio-logik“ wissen wir, dass man einen sexuellen Konflikt erlebt haben muss, damit die Periode aussetzt.

Christine erzählt dann, dass sie während ihrer Krankheit sehr schnell 15 kg an Gewicht verloren hatte, und das war zu viel für sie, die sie vorher eine sehr gute Figur hatte. Sie hat sich hässlich gefunden, sie wollte sich nicht mehr vor ihrem Mann ausziehen, sie wollte nicht, dass er sie nackt sah, und der Geschlechtsverkehr war unmöglich geworden.

Inzwischen hatte sie aber schon wieder 12 kg zugenommen, gefiel sich wieder und schlief auch wieder mit ihrem Mann. Auch dieser Konflikt war gelöst und eine leichte Blutung hatte schon stattgefunden. Zwei Wochen später hat sie dann ganz spontan eine normale Periode gehabt und 11 Monate später hat sie ihr zweites Kind geboren - ohne irgenwelche Behandlung.

Auch hier haben wir ein einfaches Zusammentreffen zweier Dinge:
Sportliche Abwertung und sexueller Konflikt